Eisen trifft Öl

Eisen trifft Öl

2016 Eisen trifft Öl

Zwei Künstler – zwei Materialien: Georg Jonietz & Wolfgang Groß-Freytag

Treffen Sie die Künstler bei der Vernissage am 22. Mai 2016 um 15.00 Uhr im Atelier-Rungholt. Besonderes Highlight der Ausstellungseröffnung ab 16.00 Uhr: Erstellung einer Steinskulptur und Bemalung einer Großleinwand.

Die Ausstellung wird vom 22. Mai bis zum 02. Oktober im Atelier-Rungholt zu sehen sein.

Eisen trifft Öl

Georg Jonietz

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Georg Jonietz setzt vor allem mit seinen Metallskulpturen und Arbeiten mit Eisenstaub deutliche Zeichen. Er täuscht den Betrachter mit seiner Kunst und verblüfft gleichermaßen mit dem er arbeitet. Täuschend echt überträgt er z.B. die Struktur einer rostenden durch Wasser gesetzte Eisenplatte mit einer Farbrolle und einem besonderen Gemisch aus Farb- und Eisenstaub auf die Leinwand. Er verdeutlicht hiermit den natürlichen Prozess des Verfalls. Abgenutzte Stahlböden, Riffelbleche sowie Kanaldeckel zeigen sich neu in Form von Gemälden, Grafiken und Rostwasserbildern. In den aktuellen Werken bemerkt man eine immer stärker wirkende Farbigkeit, komponiert mit der Rohheit des eisenhaltigen Materials gelangt er wiederum zu einer ästhetischen Wirkung seines Themas. Georg Jonietz ist immer auf der Spurensuche nach alten zersetzten Eisenteilen die er in Bildern und Plastiken täuschend echt nachempfunden wiedergeben kann.

Wolfgang Groß-Freytag

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Wolfgang Groß-Freytag ist ein konsequenter Vertreter der Ölmalerei.
Er ist ein Künstler der Gegensätze. In seinen Werken finden wir unterschiedlichste stilistische Ansätze. Aber immer sind sie sensibler Ausdruck des Inhalts. Er ist vor allem ein kritischer Künstler. Herauszuheben sind Werke wie die „Kreuztragung“, „Ohne Ende“ und das 5teilige Werk „Fräcking“. „Ohne Ende“ zeigt die Dramatik des Krieges und die daraus immer wiederkehrende Flüchtlingsbewegung weltweit.
Neben sozialkritischen Motiven und der Darstellung des Islandpferdes hat ihn die Auseinandersetzung mit Architektur der Nordseeküste zu einer ganzen Reihe inspiriert. Groß-Freytag malt spontan, unter dem direkten Eindruck des Gesehenen, fängt die Dynamik des Augenblicks ein -mit kräftigen teils pastosen Pinselstrichen. Spontan ist das Schlüsselwort, denn seine expressiv aufgebrochenen Darstellungen von vertrauter Architektur lassen den Betrachter Vertrautes neu sehen, dabei tritt neuerdings der Mensch Immer mehr in den Vordergrund der Darstellung.

In der neuen Ausstellung zeigt der Maler exklusiv die neuen Werke RÖMÖAm Kurbad III, Bikebrennen, Musikantenbörse, Einkaufstraße & Warum steht mitten in Büsum ein Leuchtturm. RÖMÖ und Am Kurbad III werden erst später wieder in der Ausstellung in Dänemark Skærbæk zu sehen sein.

Eisen trifft Öl
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